Mit dem Handy ins Ausland.
Was ist zu beachten?
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Die wichtigsten Kostenfallen
Mit dem Handy ins Ausland. Was ist zu beachten? Roaming - Was ist das? Nehmen Sie Ihr Handy mit ins Ausland, benötigen Sie auch dort einen Netzbetreiber, der Ihnen das Telefonieren überhaupt ermöglicht. Heimische Netzbetreiber wie ePlus oder T-Mobile sind dort aber natürlich nicht ansässig. Statt dessen gibt es Roaming-Abkommen mit den ausländischen Netzbetreibern. So können Sie sich (rein theoretisch) gedankenlos durch die Welt bewegen und Ihr Handy sucht sich automatisch einen passenden Netzbetreiber, so dass Sie stets mit den liebsten daheim telefonieren können. Ihr Handy verwendet also das Netz eines fremden Netzbetreibers und Sie telefonieren über diesen - das nennt sich Roaming. Kostenfalle! Das Netz eines ausländischen Netzbetreibers können Sie natürlich nicht kostenlos benutzen. Er rechnet die angefallenen Verbindungskosten mit Ihrem deutschen Netzbetreiber ab - und der berechnet sie an Sie weiter. Wie hoch diese Kosten sind, hängt aber immer vom jeweiligen Roaming-Abkommen ab. Preise von 1,49 Euro für eine simple SMS oder mehrere Euro pro gesprochener Minute sind dabei keine Seltenheit. Und das gilt nicht nur für Anrufe, die Sie selbst tätigen, sondern auch für Gespräche, die bei Ihnen ankommen. Informieren Sie sich also schon vor dem Urlaub, mit welchem ausländischem Netzbetreiber Sie am günstigsten nach Hause telefonieren können. Ein Beispiel anhand eines D1-Handyvertrages in Ungarn: Mit der ungarischen "Vodafone" telefonieren Sie tagsüber für 0,87 Euro nach Deutschland. Verwenden Sie statt dessen den Roaming-Partner "Westel", müssen Sie für das selbe Gespräch immerhin 1,19 Euro berappen. Vorsicht mit Discount-Angeboten Haben Sie eine SIM-Karte eines deutschen Mobilfunk-Discounters, sollten Sie besonders vorsichtig sein. Diese Angebote sind für die gängigste Nutzung im Inland oft äußerst preisgünstig. Im Ausland werden Sie jedoch kräftig zur Kasse gebeten. Kosten von 1,69 Euro pro Minute sind hier durchaus keine Seltenheit. Auch die SMS sind mit 49 bis 99 Cent nicht sonderlich preiswert. Teure MMS Am teuersten ist der MMS-Versand. Ausländische Partnernetze unterstützen zwar meist auch das hierzu nötige GPRS, die Preise sind aber mehr als deftig. In Italien beispielsweise reicht die Preisspanne von 2,16 Euro bis zu 6,80 Euro für den Versand einer MMS von 100 KB. Auch für den Empfang einer MMS wird der Urlauber ordentlich zur Kasse gebeten: Preise von über 5 Euro für eine empfangene Message sacken die Netzbetreiber hierfür ein. SMS-Empfang meist kostenlos Da im Ausland oft auch ankommende Telefongespräche kostenpflichtig sind, sollten Sie sich lieber kurz fassen. Oder die Kommunikation auf das Schreiben von SMS beschränken. Der SMS-Empfang ist in aller Regel kostenlos. Der SMS-Versand ist zwar im Ausland ebenfalls teurer als daheim, aber mit meist nicht einmal 50 Cent immer noch deutlich günstiger als ein Telefongespräch oder eine Bildnachricht. Mobilbox Ebenfalls teuer kann der Anrufbeantworter werden. Sind Sie nicht erreichbar, so kostet es gleich doppelt: Erst bezahlen Sie für das ankommende Gespräch, dann noch einmal zusätzlich für die Umleitung zurück nach Deutschland zur Mailbox. Stellen Sie also lieber die Mailbox ganz ab oder richten Sie die Mailbox gleich so ein, dass alle Anrufe dorthin umgeleitet werden. Im Gegensatz zur fallweisen Rufumleitung (also bei Nichterreichbarkeit) wird dann der ankommende Anruf bereits in Deutschland auf die Mailbox umgeleitet und nimmt nicht den Weg über das Ausland. |
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